Reportage auf 3-Sat – wichtige Infos zu Thema Lärm

von am    Kommentare: keine

Zum Thema Lärm gibt´s heute Abend 20:15 Uhr ein Spezial auf 3-Sat

00_wa_laerm

Was macht der Lärm mit uns?

Die physiologischen Folgen selbst einer Nacht mit 65 Dezibel lassen sich signifikant nachweisen. Das Lärmgutachten der Stadt Hamburg weist gerade in den Nachtstunden für die neue Mitte Altona Werte größer als 60 Dezibel aus.

Lärmgutachten Mitte Altona

Weil aktiver Lärmschutz z. B. durch einen durchgehenden Gewerberiegel zu teuer wird und von den Investoren aus Profitgier nicht gewollt wird, drückt man die Kosten des passiven Lärmschutz den Bürgern auf.

Viele Aspekte der zunehmenden Lärmbelastung werden heute abend auf 3-Sat um 20:15 Uhr  in der Reihe „Wissen aktuell“thematisiert:

 

Wissen aktuell: Stressfaktor Lärm

Täglich müssen unsere Ohren einen Großangriff überstehen: Fluglärm, Verkehrslärm, heulende Maschinen und laute Musik. Lärm ist „Schall, der als unangenehm empfundenen wird“. Doch er ist nicht nur unangenehm, er macht krank und ist zum Teil lebensgefährlich.

 

Schädlicher Schall: Lärm macht krank

Medizinische Untersuchungen bestätigen: Lärm führt zu Bluthochdruck, psychischen Erkrankungen, Kreislaufproblemen bis hin zum Herzinfarkt. Zwar gibt es auch für Lärm Grenzwerte und Richtlinien, in der Praxis jedoch sind wir dem Schall-Bombardement oft hilflos ausgeliefert. Im „wissen aktuell: Stressfaktor Lärm“ gehen wir der Frage nach, wie Lärm entsteht, wie er unseren Organismus schädigt und was können wir dagegen unternehmen könne.

 

Die Themen:

 

Jenseits der Stille: Fluglärm

Fluglärm

Mit einer halben Million Flugbewegungen und über 56 Millionen Fluggästen ist der Frankfurter Flughafen eine der wichtigsten Drehscheiben in Europa. Doch viele Anwohner sind sauer: Seit der Eröffnung einer vierten Startbahn im Oktober 2011 erreicht der Fluglärm in der Rhein-Main-Region eine neue Dimension.
weiter …

 

Durchzug – Lärmterror im Rheintal

Der Lärm ist unerträglich: 100 Dezibel erzeugen die Güterzüge, die täglich durch das Mittelrheintal rattern – das ist so laut wie ein Rockkonzert. Anwohner kämpfen seit Jahren gegen den Bahnlärm – bisher ohne großen Erfolg.
weiter …

 

Lärm, den man nicht hört!

© SWR

Viele Wärmepumpen und Klimaanlagen geben Schall tiefer Frequenzen ab. Der kann Menschen sehr zusetzen. Beschallte klagen zum Beispiel über Kopfschmerzen, Ohrendruck und schlechten Schlaf. Sie fordern einen besseren Lärmschutz für Wohngebiete.
weiter …

 

Akustische Kamera

© SWR

Wer denkt, Geräusche und Lärm könne man nicht sehen, sondern nur hören, der irrt. Die akustische Kamera kann Lärmquellen sichtbar machen. Seit einigen Jahren verwenden zum Beispiel Automobilhersteller die akustische Kamera, um die Ursache für Klack- und Knarzgeräusche zu finden.
weiter …

 

Lärm- und Umweltforschung im Flugzeugbau

Die Proteste gegen Fluglärm setzen eine ganze Branche unter Druck. Zum Teil werden die Start und Landegebühren auf Flughäfen nach dem Lärm berechnet, den ein Flugzeug verursacht. Die Düsenjets sollen leiser werden und die Ingenieure entwickeln Niedrig-Lärm-Flugzeuge. Was ist möglich und was können sich die Airlines leisten?
weiter …

 

Tinnitus – Hammer im Ohr

Viereinhalb Millionen Menschen in Deutschland hören ein Rauschen, Quietschen, Zischen, Kreischen oder Brummen, das ihre Mitmenschen nicht hören. Es sind die Symptome des Krankheitsbildes Tinnitus.
weiter …

 

Warum Lärm krank macht?

Was uns vor Tausenden von Jahren einen Überlebensvorteil sicherte, wird heute zum Problem: Bei lauten Geräuschen schüttet der Körper Cortisol aus, auch im Schlaf. Kampf oder Flucht lautet dann die Frage. Bei Dauerlärm kann dies zu Herz- und Kreislaufkrankheiten führen.
weiter …

 

Tödlicher Lärm

© SWR

Eine Fluglärmstudie des Mediziners und Epidemiologen Professor Eberhard Greiser sorgt nun für Furore: Dort wo es laut war, erkrankten die Menschen deutlich häufiger. Bereits ab einer Dauerbelastung von 40 Dezibel schnellt das Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen nach oben.
weiter …

 

Zwitschern wie ein Handy

© wdr

Die Lärmkulisse der Großstadt zwingt Vögel zur Anpassung. Zumindest Amseln scheint das gut zu gelingen, sie erobern Vorgärten und Parks, nehmen auch mal einen Wecker-Alarm in ihr Repertoire auf.
weiter …

 

Leben mit der Lärmschutzwand

Täglich rollen bis zu 80.000 Autos und Lastwagen vorbei.

Gruibingen ist ein kleines Dorf am Aufstieg zur Schwäbischen Alb zwischen Stuttgart und Ulm. Unmittelbar an der Autobahn gelegen war es jahrelang dem Verkehrslärm ausgesetzt. Dann wurde eine 3.000 Meter lange Lärmschutzwand errichtet und ein Tunnel gebaut. Gruibingen konnte die aufwendigen Bauten gut gebrauchen, denn die Häuser stehen zum Teil nur 30 Meter von der Autobahn entfernt. Auch auf dem Friedhof war von Grabesstille nichts zu spüren. Täglich rollen auf der A8 70.000 bis 80.000 Autos und Lastwagen. Bislang wurden rund 84 Millionen Euro für den Lärmschutz investiert. Sind die Erwartungen für alle Bewohner erfüllt worden. Was hat der Lärmschutz gebracht?

 

Lärmschutz durch Gegenlärm?

durch Gegenlärm

 

Lärm nervt: Doppelglasfenster und Schalldämpfer sind bewährte Möglichkeiten, um ihn in erträglichen Grenzen zu halten. Ein effektives Mittel gegen Lärm ist, so unglaublich das klingt: Lärm.
weiter …

 

Vom Lärm zum Wohlklang: Sounddesign

Gefürchtet: Krach der Laubbläser

Sound und Klang sind etwas Sinnliches, findet Klangtüftler Friedrich Blutner. Mit einer akustischen Kamera identifiziert der Sounddesigner störende Töne und entschärft sie. Mancher Rasenmäher hätte das dringend nötig, jeder Laubbläser sowieso.
weiter …

 

Kategorie: Blog  •  Stadtentwicklung  •  Umwelt